Home Page Image

 

Nächsten Spiele >



TSV Wefensleben - LSV 90 Klein Oschersleben 25:21 (12:9)
Spannender geht es nicht

Im zweiten Kreisderby des Tages trafen der TSV Wefensleben und des LSV 90 Klein Oschersleben aufeinander. Bis jetzt hatte der LSV noch keine Minuspunkte, doch das sollte sich hier ändern. Für Wefensleben stand heute einiges auf dem Spiel. Heute sollte sich zeigen, was in der Mannschaft steckt, wo sie sich in der Tabelle einsortieren könnten. Wenn man oben mitspielen wollte, dann musste man den LSV knacken.

Die Partie begann ganz ruhig und ausgeglichen. Bis zum Stand von 5:5 spielten die beiden Mannschaften in Augenhöhe, doch dann zog Wefensleben mit 4 Toren davon und der LSV hatte Mühe, hier dran zu bleiben. Das war wohl auch der Zeitpunkt, als es nicht mehr ohne die kleinen Niedlichkeiten auf dem Spielfeld ging, die die Schiedsrichter aber entschieden ahndeten. Es gab insgesamt 21 Zeitstrafen und 3 rote Karten nach 3x2 Minuten sowie eine rote Karte für den Trainer des TSV. Das sagt schon ziemlich alles. Das Spiel hatte alles was sich ein Handballfan wünscht, Kampf, Witz, Härte. Leider auch so viel Härte, dass der Spielmacher des TSV Wefensleben in der ersten Halbzeit mit einer gebrochenen Nase ins Krankenhaus musste. Am Montag soll er operiert werden, wir senden ihm von hier aus liebe Grüße und wünschen ihm gute Besserung.
Dies traf den TSV schwer, doch kämpften sie nun noch um so entschlossener und wollten dieses Spiel um jeden Preis gewinnen. Mit einem 12:9 ging es in die Kabinen.

Die ersten 10 Minuten der zweiten Halbzeit spielten beide Mannschaften, als wäre das Spiel gleich zu Ende. Es war an Spannung kaum zu überbieten. Wefensleben setzte sich leicht ab, Klein Oschersleben kämpfte sich wieder bis auf ein Tor heran, doch schafften sie den Ausgleich jedes mal nicht. Wefensleben zog wieder davon und der LSV musste versuchen dran zu bleiben. Sie durften die Gastgeber auf keinen Fall weiter davonziehen lassen. Die Zuschauer sahen immer ganz gebannt auf die Uhr, irgendwie wollte das Spiel nicht enden. Doch dann begannen die letzten 5 Minuten, der TSV hatte noch einen Vorsprung von 2 Toren, dann 3, dann vier … nun sollte es doch reichen. Das Spiel endete mit einem 25:21. Glücklich und völlig erschöpft konnten die Wefensleber jubeln. Um so enttäuschter waren die Herren des LSV 90 Klein Oschersleben.

Es war ein schönes Spiel, genau so will man den Handball sehen. Die Schiedsrichter hatten zwar ihre Mühen, aber sie verloren das Spiel nicht aus der Hand. Der TSV Wefensleben weiß nun, wo er stehen kann. Wir wünschen ihm bei seinem Weg alles Gute und viel Erfolg. Die wirklich harten Brocken kommen noch.

Doch will ich an dieser Stelle dem Trainer mit auf den Weg geben, dass Besonnenheit und Disziplin auch für ihn auf der Bank gelten sollte. Er verursacht seiner Mannschaft unnötige Mühe, wenn sie wegen ihm in Unterzahl spielen müssen.