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TSV Wefensleben - SV Langenweddingen 22:22 (8:10)
Kein Sieger

Ebenfalls am Samstag trafen sich der TSV Wefensleben und der SV Langenweddingen zu einem Kreisderby. Nach den derben Niederlagen, die der SV Langenweddingen verkraften musste, hatten die Wefensleberinnen insgeheim mit einem Sieg geliebäugelt, doch es kam anders.

Die Gastgeberinnen kamen schlecht in ihr Spiel, das sollte sich auch bis zum Ende nicht bessern. Aufgrund von Spielermangel, mussten Ü35 Spielerinnen aushelfen, die sich zwar bemühten, doch aber auch Fremdkörper in der Mannschaft waren. Man hatte aber den Eindruck, dass nicht nur sie Fremdkörper waren, selbst die eigenen Spielerinnen schienen sich zum ersten Mal begegnet zu sein. So viele Fehler auf einem Haufen haben die Zuschauer schon lange nicht gesehen. Sie beschränkten sich aber welch Wunder, nicht nur auf die Gastgeber, sondern auch die Gäste hatten diese Probleme.

Deshalb war es nicht verwunderlich, dass die Partie von Beginn an ausgeglichen verlief. Wefensleben legte vor und Langenweddingen zog sofort nach. Bis zum 6:6 spielten sie auf Augenhöhe, doch dann konnte sich Langenweddingen mit einem Schlag mit 4 Toren absetzen, der TSV holte zwar noch zwei Tore auf, doch ging es mit einem 8:10 in die Pause.

Zu Beginn der zweiten Halbzeit versuchten sie die Differenz wieder wett zu machen, was ihnen aber erst beim Stand von 13:13 gelang. Danach ging es auf Augenhöhe weiter, bis der TSV sich leicht nach dem 17:17 absetzen konnte. Beim Stand von 20:17 schien es, als könnten sie das Spiel für sich entscheiden, doch Langenweddingen wehrte sich und hatte die bessere Puste. Sie legten einen hervorragenden Schlussspurt hin und konnten nach dem 22:19 für den TSV noch 3 Tore in Folge drauflegen, sodass sie mit einem 22:22 durchs Ziel liefen.

Der TSV Wefensleben hatte zwar unglücklich verloren, doch einen Sieg hatten sie an diesem Abend nicht verdient. Es zeigten sich viele Schwächen, die sicherlich mit einer stärkeren Trainingsbeteiligung auszubügeln wären. Überragend waren heute Spielerinnen, die sonst kaum in Erscheinung treten. Dazu unseren Glückwunsch und weiter so.
Ein ausgesprochenes Lob geht hiermit auch an die Torhüterin, die wieder einmal mit ihrer hervorragenden Leistung Schlimmeres verhinderte. Der Punktgewinn ging heute an sie.

Es spielten für den TSV:
Schövel - Stoll, Haberkorn, Nauschütz, Richter, Peter, Dorsch, Weidenhammer, Heinze, Bögelsack

Es spielten für den SVL:
Schmidt, Stein - Lisa und Laura Rode, Gödecke, Hesse, Schwieger, Pille, Bertelmann, Voigtländer, Goth, Müller